Rock’n’Roll Slam Festival Teil 1

Am Wochenende, um genauer zu sein am Freitag, den 04.08.2017 war es so weit. Das Rock’n’Roll Slam Festival 2017 in Dormagen. Mit dabei die Unzucht! Und wenn die Unzucht quasi direkt vor der Haustür auftritt, dann ist das doch klar das ich mit dabei bin. So etwas lasse ich mir doch nicht entgehen!

Also habe ich Urlaub für den Freitag eingereicht und viele, viele Monate auf diesen einen Tag gewartet. Dann war es endlich soweit. Der 04.08.2017.

Der Wecker wurde früh gestellt und dann bin ich auch schon schnell zum Bahnhof gefahren um meine beste Freundin abzuholen. Vom Bahnhof aus ging es dann direkt wieder nach Hause, wir mussten uns ja noch fertig machen. Also schminken, Haare versuchen dazu zu bewegen was anderes zu machen als doof runter zu hängen und uns in unsere Klamotten schmeißen. Das mit den Haaren hat übrigens nicht geklappt. Zumindest bei mir nicht. Sie sind inzwischen einfach wieder zu schwer als das man groß damit was machen könnte. Aber gut, das ist ein anderes Thema.

Jedenfalls ging es dann auch schon wieder los!

Die erste Band die wir auf dem Rock’n’Roll Slam Festival erlebt haben war schrecklich. Anders kann man es nicht formulieren. Was haben wir uns gefreut, als diese Band endlich ihr letztes Lied angekündigt hat. Gut, wir hätten unsere Freude vielleicht nicht so heraus brüllen sollen, aber auf einem Festival erlebt man halt Emotionen pur.

Dann traten Jaded Heart auf. Ich bin ehrlich, ich habe vorher noch nie von denen gehört. Ich habe zwar vor dem Festival mal im Netz rein gehört in die ganzen Bands die dort auftraten, aber beim reinhören hat mir keine Band so wirklich zugesagt.

Aber Jaded Heart waren großartig! Also haben wir unsere Ärsche von der Bank in der ersten Reihe erhoben und sind nach vorne zur Bühne und haben getanzt und gefeiert. Dieser Auftritt war wirklich klasse. Man konnte sehen, wie viel Spaß die Band auf der Bühne hatte. Das hat eindeutig angesteckt. Also haben wir das Tanzbein geschwungen.

Nach Jaded Heart sind wir dann auch direkt stehen geblieben weil die nächste Band Heldmaschine war. Eine großartige Band, anders kann man es nicht sagen. Die haben die Bühne zum beben gebracht und wir in der 2. Reihe mit dabei. Wir haben getanzt, gefeiert, wir hatten Spaß ohne Ende. Nebenbei konnten wir die Bandmitglieder von der Unzucht im Backstagebereich rum laufen sehen oder den Schulz der plötzlich durch das Publikum spaziert ist.

Aber um mal auf den Auftritt von Heldmaschine etwas genauer einzugehen. Sie haben die Bühne gerockt und man hat gesehen das es ihnen einfach Spaß macht. Der Sänger, René, kam dann auch noch mit einer „Laserweste“ auf die Bühne. Ich nenne es jetzt zumindest einfach mal Laserweste. Vielleicht hat das Teil noch einen eigenen Namen aber den weiß ich dann nicht. Es war halt eine Weste die er über gezogen hat und dann hat er sich nach vorne gebeugt. Dann konnte René auf einen Knopf drücken und am Nacken kamen grüne Laserstrahlen raus. Das sah schon verdammt geil aus, obwohl das Festival draußen war und es hell war. Ich denke wenn das im dunkeln genutzt wird oder in einer dunklen Konzerthalle, dann ist der Effekt noch mal um einiges geiler.

Nachdem wir uns bei Jaded Heart und Heldmaschine dann so richtig warm getanzt haben war es endlich soweit. Der große Moment auf den ich viele Monate gewartet habe, dem ich regelrecht entgegen gefiebert habe. Die Unzucht betrat die Bühne!

Allerdings hieß es erstmal „alles aufbauen“. Den Moment habe ich natürlich fleißig genutzt und alles fotografiert. So einen Moment muss man ja einfach auch mal festhalten. Das ist ja schließlich ein seltener Moment wenn die Band alles selbst aufbaut. Sonst sind ja meistens ein paar Crew-Mitglieder dabei die den Aufbau übernehmen.

Dann stand endlich alles. Das Schlagzeug war am Platz wo es hingehört, die Gitarre und der Bass waren gestimmt, die Mikrofone eingestimmt.

Endlich geht es los! Und wie es los ging!

Meine beste Freundin und ich kamen sogar noch in die erste Reihe.

Als erstes wurde dann „Widerstand“ angestimmt gefolgt von „Lava“. Außerdem wurden noch einige andere Klassiker gespielt. Unter anderem „Unzucht“. Der Song Unzucht live ist einmalig. Auf CD klingt das Lied schon verdammt geil aber dann noch live. Hui! Da bebt alles! Von der Bühne bis zum Boden!

Unter anderem wurde dann auch „Nur die Ewigkeit“ gespielt.

Ich kann es gar nicht oft genug sagen. Unzucht hat Texte die einfach direkt ins Herz gehen und dich ganz heftig erwischen. Die Stimme vom Schulz… Ihr müsst euch diese Band einfach anhören dann wisst ihr was ich meine! Man kann es einfach gar nicht beschreiben.

Und ja, ab da habe ich ein Tränchen nach dem anderen verdrückt. Aber damit war ich ganz bestimmt nicht alleine im Publikum. Abgesehen davon ist auf der Bühne bestimmt auch das ein oder andere Tränchen vergossen worden. Also haben wir alle einfach zusammen gefeiert, getanzt und geheult. So jetzt ist es raus. Bei Unzucht live muss ich halt heulen.

Ein ganz, ganz, ganz besonderer Moment war für mich am Ende. Toby, der Schlagzeuger der Unzucht hat mir einen Drumstick gegeben. Mir!!! Seinen Drumstick!!! Mir!!! Er hat ihn mir wirklich in die Hand gegeben! Da habe ich ja bald wieder geheult vor Freude. Ich meine ernsthaft Leute, ICH habe den Drumstick von Toby bekommen! Ich! Ich habe ihn nicht gefangen als er ihn ins Publikum geworfen hat, er hat ihn mir gegeben! Unbeschreiblich!

Nachdem Unzucht ihr viel zu kurzes Set zu Ende gespielt hat sind wir auch direkt zum Merchandise-Stand gestürmt. Die Unzucht hat nämlich angekündigt dort auch noch aufzuschlagen. Also Tasche gepackt und Abmarsch.

Dann haben wir den Schulz gesehen und sind hin. Er hat uns auch direkt gesehen und hat uns direkt umarmt. Ich weiß nicht, es kam meiner besten Freundin und mir vor, als wenn er uns vielleicht noch aus Köln erkannt hat?! Oder weil wir beide einfach hemmungslos am heulen waren und da wir in der ersten Reihe standen auch gar nicht zu übersehen waren wie wir los geheult haben. Es war einfach unglaublich!

Als wir dann irgendwann mal am Merchandise-Stand angekommen sind, hatten meine beste Freundin und ich erstmal die Qual der Wahl. Eigentlich wollte ich mir ja das neue Tour-Shirt kaufen. Aber dort waren noch 2 andere schöne T-Shirts. Ich habe mich dann nach langem hin und her für das „Kettenhund“ T-Shirt entschieden. Dazu muss ich sagen, wenn ich sage langes hin und her, dann meine ich das auch so. Wir standen da bestimmt gut 10 Minuten am überlegen und am gucken welches wir wie nehmen. Immer wenn wir uns dann für eins entschieden haben, haben wir uns die anderen Shirts nochmal angesehen und wieder anders entschieden. Aber irgendwann konnten wir uns doch entscheiden.

Das T-Shirt durfte ich dann auch noch anprobieren weil ich mir unsicher war wegen der Größe, bzw wegen der Länge. Aber M hat gepasst also direkt mitgenommen. Dazu noch ein Feuerzeug und fertig. Als die Bandmitglieder dann nach und nach raus kamen konnte ich mich noch persönlich bei Toby für den Drumstick bedanken. Auch mit den anderen haben wir noch ganz liebe und nette Gespräche führen können. Irgendwann standen wir dann auch in einer kleinen Gruppe mit dem De Clercq und dem René zusammen und haben uns gemütlich unterhalten. Später auch noch mit dem Alex. Ich bin immer noch total geflasht davon, wie herzlich die Unzucht immer zu ihren Fans ist. Sie nehmen sich so viel Zeit, reden über Gott und die Welt mit dir und einfach einmalig. Auch wie nah sie ihren Fans immer sind. Als wir abends z.B. los sind haben wir uns noch verabschiedet und der Alex kam direkt zu uns und hat uns noch gedrückt. Oder als wir mit dem Alex noch gequatscht hatten und ich neben ihm stand hatte er mich auch fast die ganze Zeit im Arm. Einfach überwältigend.

Aber! Ich muss sagen, wo ich in Köln noch sinnlos vor mir rum gestottert habe und meinen eigenen Namen vergessen habe (ja.. an Peinlichkeit schon kaum noch zu überbieten), konnte ich am Freitag tatsächlich mit denen reden und habe die Unzucht nicht nur mit offenem Mund angestarrt. Das ist doch mal was!

In meiner Galerie könnt ihr euch jetzt auch noch ein paar Fotos ansehen die ich gemacht habe. Gut, viele sind etwas verwackelt und so. Aber das liegt einfach daran, dass wenn ich auf Konzerten bin ich auch tanze, mitsinge und feier. Ich hol dann vielleicht bei 1 oder 2 Liedern mal kurz mein Handy aus der Tasche, halt das quasi blind auf die Bühne gerichtet und drücke einfach ein paar mal hintereinander den Auslöser. Entweder es ist was verwertbares dabei oder nicht.  Ob es verwertbar ist könnt ihr euch hier in der Galerie ansehen.

Natürlich gab es auch noch einen 2. Tag. Ein Blogbeitrag dazu folgt die nächsten Tage. Ich will ja nicht alles auf einmal verraten.

 

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3 Comments Rock’n’Roll Slam Festival Teil 1

  1. Silke 7. August 2017 at 10:27

    Wunderschön geschrieben Süße! Der Tag war wirklich unvergesslich und ich hoffe, das wir die Jungs ganz bald wieder sehen! 😀

    Reply
    1. kl4kk1 7. August 2017 at 18:53

      Danke Süße 🙂
      Ich fand es auch so toll und ich hoffe wir sehen die Jungs bald alle wieder 🙂
      Dann rocken wir wieder die erste Reihe 😀

      Reply
  2. Pingback: Rock’n’Roll Slam Festival Teil 2 – Fazit | Klakki.me

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