Rock’n’Roll Slam Festival Teil 2 – Fazit

Hier ist er auch schon. Der zweite Teil zum Rock’n’Roll Slam Festival 2017 in Dormagen. Solltet ihr den ersten Teil noch nicht kennen, empfehle ich euch dringend, dass ihr ihn euch jetzt noch schnell durchlest. Sonst kommt ja gar keine richtige Festivalstimmung beim lesen bei euch auf. 

Obwohl wir am Freitag erst recht spät im Bett waren, sind meine beste Freundin und ich doch recht früh aufgestanden. An dieser Stelle stelle ich euch jetzt mal meine beste Freundin auch mit Namen vor, nachdem ich ihre Erlaubnis habe. Sie heißt Silke und irgendwann schreibe ich mal noch einen Beitrag wie wir uns kennen gelernt haben. Fällt mir gerade mal spontan ein.

Egal, wie auch immer. Wir sind halt doch recht früh aufgestanden und haben in Ruhe erstmal gefrühstückt. Danach haben wir uns fertig gemacht um uns der Welt zu präsentieren. Und wie wir uns präsentieren, nur das wir das zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten. War wahrscheinlich auch besser so.

Gegen 15.00 Uhr sind wir dann eingetrudelt, weil wir unbedingt Voodoma sehen wollten. Also gut, die Silke wollte die unbedingt sehen und ich habe sie mal zwischendurch gehört aber nicht regelmäßig. Aber wenn die quasi direkt vor der Tür spielen, da sagt man doch nicht nein. Da schwingt man seinen Hintern gefälligst dahin und schwingt das Tanzbein!

Wir haben uns dann auch als Voodoma aufgebaut haben direkt in die erste Reihe gestellt, da die meisten noch sassen. Den Aufbau habe ich natürlich auch genutzt um ein paar Fotos für meinen Blog zu knipsen. Die Fotos könnt ihr euch gerne in der Galerie unten ansehen.

Dann ging es aber endlich los!

Voodoma hat mich mit dem Auftritt so geflasht. Seit dem laufen sie bei mir definitiv wieder öfter als vorher und beim nächsten Konzert in der Nähe, sind Silke und ich definitiv wieder dabei.

Was ich einfach extrem genial fand, dass man gesehen hat, was die Jungs für einen Spaß auf der Bühne hatten. Und Silke und ich hatten definitiv vor der Bühne unseren Spaß!

Nachdem der Auftritt von Voodoma viel zu schnell vorbei war, sind wir direkt zum Merchandise-Stand gestürmt, in der Hoffnung vielleicht noch ein Foto oder ein Autogramm abzustauben. Oder auch gerne beides. Als wir dann da gewartet haben fing aber bald darauf die nächste Band an zu spielen.

Sorry, es hat uns zur Bühne zurück gezogen und wir haben das Foto und das Autogramm auf ein andermal verschoben und in Kauf genommen Voodoma zu verpassen. Was wir dann auch getan haben. Leider!

Auf der Bühne standen SIC ZONE.

An dieser Stelle muss ich zugeben, wir kannten diese Band nicht. Aber es klang halt echt geil weshalb wir direkt wieder zur Bühne sind. Weil vor der Bühne auch viel Platz war, haben wir uns natürlich direkt wieder dazu gesellt und weiter getanzt. Einziges Manko: Wir können beide nicht headbangen.

Glaubt mir Leute, ich würde das sau gerne können. Aber leider dreht sich danach alles bei mir und ich hätte wahrscheinlich einmal vor die Bühne gereiert. Das wäre dann definitiv nicht schmeichelhaft gewesen. Weder für die Band, noch für mich.

Silke kann auch nicht headbangen wegen dem Gleichgewicht also standen wir neben den Headbangern und haben einfach so ein bisschen rumgewackelt.

Dann fing es irgendwann an zu regnen und der Sänger meinte noch, dass wir gleich auf die Bühne sollen und dann feiern wir zusammen auf der Bühne. In dem Moment habe ich es ja echt für einen Scherz gehalten wegen des Wetters. Ja, Pustekuchen!

Plötzlich standen die ganzen Headbanger oben auf der Bühne und die Veranstalter von dem Festival ebenfalls. Wir standen weiter unten an der Seite und ich meinte vorher noch zur Silke „wir aber nicht, wir können nicht headbangen“.

Nun gut, der Veranstalter sah das wohl etwas anders und hat uns rauf gewunken. Nach einem ersten Kopfschütteln und einem weiteren Nicken von ihm standen wir plötzlich doch da oben.

Leute, es war phänomenal!

Im Nachhinein sau peinlich, aber in dem Moment hat es einfach so viel Spaß gemacht!

Man muss dazu aber auch wissen, nachdem wir beide nicht headbangen können, ich bin auch auf jeder Tanzfläche ein kläglicher Anblick. Um nicht klipp und klar zu sagen einfach eine Schande. Ich spreche jetzt nur für mich aber tanzen?! Bei mir sieht es aus wie so ein epileptischer Anfall. Normalerweise ist mir das echt egal weil ich auf Konzerten ja meistens eh in den ersten Reihen stehe (um nicht zu sagen, in der ersten Reihe) und dann sind die anderen hinter mir und dann sehe ich das nicht wenn die lachen. Aber in dem Moment stand ich VOR denen. Ich stand vor denen wo ich normalerweise echt schüchtern bin und weder tanzen noch headbangen kann.

Wie gut das ich das in dem Moment noch gar nicht so realisiert habe und da auch gar nicht drüber nachgedacht habe. Trotzdem hat es einfach ganz viel Spaß mit Silke und den anderen oben auf der Bühne gemacht.

Aber wie es so ist, irgendwann hat alles mal ein Ende.

Wir waren dann auch nicht mehr so lange da weil das Wetter ziemlich umschlug und es doch etwas ungemütlich wurde.

Also haben wir uns dazu entschlossen das wir gegen 19.00 Uhr unsere Ärsche ins Trockene nach Hause bewegen und danach dann noch mit meinem Mann was trinken gehen. Wir sind dann noch hier in Dormagen ins Streetlife gegangen. Dort haben wir noch gemütlich was getrunken und den Abend in Ruhe ausklingen lassen.

Zum Schluss möchte ich aber noch ein paar ernste Worte los werden.

Leute, das Festival war genial, es hat so viel Spaß gemacht, die Leute waren korrekt drauf und die Stimmung war super. Ja gut, es waren keine 10.000 Leute da, wohl nicht mal 2.000 Leute. Aber das ist doch mal echt egal. Die Stimmung hätte wohl auch bei 10.000 Leuten nicht besser sein können.

Man hat gespürt, wie viel Energie und Herzblut die Veranstalter in dieses Festival gesteckt haben. Das sie auch Spaß hatten an dem was sie auf die Beine gestellt haben!

Die Jungs können verdammt stolz auf sich und ihr „Baby“ sein.

Deshalb auch noch mal hier meinen Dank an die Veranstalter für dieses wirklich geniale Festival! Es war mir eine Freude dabei zu sein und ich hoffe das Festival findet nächstes Jahr auch wieder statt. Dann werden Silke und ich definitiv wieder daran teilnehmen. Das lassen wir uns nicht nehmen!

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2 Comments Rock’n’Roll Slam Festival Teil 2 – Fazit

  1. Silke 12. August 2017 at 14:22

    Super geschrieben, wie immer! Freu mich schon jetzt auf den Artikel über unser Kennenlernen, Maus 😀 Das ist wirklich eine coole Idee 😀 Und demnächst gucken wir mal das wir Voodoma nochmal live erleben, wenn die In Düsseldorf oder so auftreten 😀

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  2. Pingback: Wie zwei Verrückte sich fanden | Klakki.me

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