Jahresrückblick 2017

Das Jahr 2017 neigt sich langsam dem Ende. Also dachte ich, wird es Zeit einfach mal das Jahr Revue passieren zu lassen. Einfach mal zurück zu schauen, was dieses Jahr alles passiert ist. Gutes so wie weniger gute Dinge.

Im Januar 2017 fing ich an Umfragen auszufüllen, damit ich mir ganz bestimmte Kopfhörer kaufen konnte, für die ich aber nicht so viel Geld ausgeben wollte. Das hat dann soweit auch gut geklappt und während ich diesen Beitrag gerade schreibe, höre ich mit meinen geliebten Kopfhörern auch Musik.

Aber nicht nur meine Kopfbedeckung sondern auch mein Blog hat sich 2017 gewandelt und ein bisschen verändert. Ich muss sagen, ich finde das neue Design immer noch sehr schön und mir gefällt mein Blog wie er aussieht. Ich finde immer noch, er ist sehr übersichtlich und die Beiträge lassen sich gut lesen. Gut, die Buchempfehlungen habe ich in letzter Zeit etwas vernachlässigt, aber ich habe mir vorgenommen, dass ich 2018 dort noch mehr Bücher mit aufnehme. Ihr könnt mir weiterhin auch in den Kommentaren Buchempfehlungen aussprechen die ich je nachdem dann natürlich auch mit rein nehme.

Aber das Jahr 2017 hat auch ärgerliche Seiten gehabt. Mein Mann und ich wurden wieder sehr stark geärgert. Erst die Telekom, gefolgt von den Paketzustellern und zum Abschluss hat die Telekom noch mal nachgeschlagen.

Die Paketzusteller sind immer noch inkompetent wie eh und je. DHL und Hermes haben wir bei Amazon inzwischen sperren lassen und werden mit DPD beliefert. Manchmal kriegen sie es hin, oft nicht. Ich glaube, über DPD schreibe ich 2018 auch noch mal einen Beitrag. Da gibt es auch ein paar lustige Anekdoten wie ich in den DPD Shop lief und unser Paket, das am gleichen Tag ankam schon wieder weg war, um einfach ein Beispiel zu nennen.

Von der Telekom haben wir uns aber inzwischen getrennt. Wir sind tatsächlich im August zu NetCologne gewechselt, etwas, was ich auch schon oft genug bereut habe aber dafür läuft die Internetleitung bisher stabil. Wenn auch weit unter der uns zugesicherten Geschwindigkeit. Erst hieß es wir bekämen 100.000. Klasse! Bei der Bestellung wurden aus 100.000 mal eben 50.000 und ankommen tun letzten Endes nur ca 36.000… Immerhin knapp 11.000 mehr als vorher. Aber trotzdem mehr als ärgerlich. Vor allem weil links und rechts das Haus wieder volle Geschwindigkeit bekommen. Aber wir wurden auf dem falschen Verteiler aufgeschaltet und anscheinend will man uns nicht richtig schalten. So viel zu den groß angepriesenen 100.000 mit denen NetCologne hier immer noch Werbung macht.

Joa, was gab es noch… Einiges! Nach 12 Jahren habe ich z.B. endlich erfahren, dass ich nicht total behämmert bin und meine Schmerzen die immer als normal abgetan wurden, doch nicht so normal sind wie so viele Ärzte sagten.

Jetzt 8 Monate nach der OP würde ich ja liebend gerne sagen, hey, mir gehts besser. Ich bin beschwerdefrei. Aber.. Nö. Ich weiß nicht ob es die Endo ist die da unten rum hämmert, ob alles miteinander verwachsen ist oder was da unten sonst für ne Party geschmissen wird. Aber nö, beschwerdefrei würde ich das alles nicht nennen. Aber es ist halt so. Ich habe 12 Jahre damit gelebt und dachte es sei normal. Abgesehen davon das es eigentlich nicht normal ist, ist es für mich aber inzwischen Normalität. Klar, es sind natürlich noch einige Wehwehchen dazu gekommen die mich viel zu oft, viel zu doll einschränken. Aber auch das wird wohl irgendwann zur Normalität und auch da werde ich wohl irgendwann Kniffe und Tricks haben um damit soweit über die Runden zu kommen.

Aber auch wenn der Beitrag bisher ein bisschen „pessimistisch“ klingt, so hatte das Jahr 2017 auch so seine Sonnenseiten. Mein Mann und ich sind zum ersten mal in unserer fast 10 jährigen Beziehung gemeinsam verreist. Gut, wir sind jetzt nicht bis ans andere Ende der Welt geflogen aber runter nach Bayern. Dort waren wir fast eine Woche und es war locker und toll! Die Leute die wir dort kennen gelernt haben waren korrekt und ich habe sogar einige verstanden. Das ist doch mal was! Ja und jetzt der Schock! Wie konnte ich euch das denn vorenthalten? Ganz einfach! Ich habs einfach getan und stattdessen meine kleine Püppi von ihrem Urlaub erzählen lassen. Das ist doch viel interessanter!

Im August wurde es dann auch endlich mal wieder Zeit für ein bisschen Unzucht!

Schließlich spielten sie quasi direkt vor der Haustür, sowas lässt man sich ja nicht nehmen und geht selbstverständlich hin! Es war phänomenal! Ich denke auch heute wieder mit einem breiten Grinsen an den Tag zurück. Außer der Unzucht gab es auf dem Rock’n’Roll Slam Festival noch Voodoma und Heldmaschine zu sehen. Die Beiträge zu den beiden Tagen findet ihr hier und hier, wenn ihr sie etwa versäumt haben solltet.

Ich freue mich auch schon auf 2018 wenn das Festival wieder stattfindet. Diesmal zwar in kleinerem Rahmen aber bestimmt nicht weniger genial!

Natürlich wird dann auch wieder meine beste Freundin Silke dabei sein. Das werden wir uns nicht nehmen lassen wieder zusammen dort rum zu wackeln.

Nach dem tollen August folgte aber leider ein ganz ganz dunkler und düsterer September. Ich kriege dieses Bild auch heute noch nicht aus meinem Kopf und auch heute schmerzt es mich noch, wenn ich an diesen grausigen und grausamen Tag zurück denke. Im September hat sich meine kleine Püppi still und heimlich über die Regenbogenbrücke geschlichen. Etwas, womit ich so früh definitiv nicht gerechnet habe, sie war noch so fit. Trotzdem lag sie plötzlich morgens leblos in ihrem Laufrad. So schloss sich der Kreis. Ihre ersten Schritte im neuen Zuhause war sie im Laufrad gegangen und ihre letzten Schritte auch. Und sie fehlt mir immer noch unendlich doll. Ihre kleinen Zähnchen wenn sie meine Finger mit was zu futtern verwechselt, die kleine Fellkugel die auf meiner Hand sitzt und genau weiß, dass ihr die Welt gehört und ich alles für sie tue.

Danach habe ich auch fast zwei Monate nichts mehr geschrieben. Alles was man danach schreibt, klingt doch absolut unwichtig und lächerlich im Vergleich dazu.

Aber einen Abend im November musste ich trotzdem hier festhalten. Weil es ein unglaublich schöner und emotionaler Abend war. Die Unzucht trieb ihr unzüchtiges Treiben in Essen und das wollte ich mir nicht nehmen lassen.

Ich freue mich auch jetzt wieder auf das nächste Konzert von der Unzucht, was wohl gar nicht so lange auf sich warten lässt. Die Jungs sind auf dem richtigen Weg nach oben und trotzdem absolut bodenständig dabei. Ich bin froh, dass ich vor rund 2 Jahren über diese Band gestolpert bin und sie mich seit dem ständig begleitet.

Was mir gerade aber zu meinem Erschrecken auffällt. Ich habe gar keinen Beitrag über meine geliebten New Rocks geschrieben, die ich im November bekommen habe. Nachdem ich New Rocks seit gut 13 Jahren anhimmel. Gut, darin würde auch nicht viel mehr stehen als „oh mein Gott, ich liebe meine New Rocks“, gepaart mit vielen Fotos die die gleichen Schuhe aus jedem Blickwinkel zeigen und noch mehr Sätze die einfach aussagen das ich diese Stiefel liebe. Aber vielleicht schiebe ich den Beitrag auch noch nach. Mal schauen.

Joa und das war das Jahr 2017. Es gab Höhen und Tiefen. Schöne und absolut beschissene Erlebnisse. Und noch einige Erlebnisse, die ich nicht hier auf dem Blog niedergeschrieben habe. Manches passt einfach nicht und manches trägt man einfach im Herzen ohne es weiter in die Welt hinaus zu schreiben.

Auch das Jahr 2018 hält schon einiges bereit. Sei es das nächste Unzucht-Konzert, mein langersehntes Tattoo oder, für mich ganz ganz wichtig, der zehnte Jahrestag von meinem Mann und mir.

Danke an alle Leser die meine Beiträge 2017 gelesen, geliked, gehated und / oder kommentiert haben. Auf gehts ins Jahr 2018! Kommt gut rüber!

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